Stoß-Kalibriersysteme CS18

Produktübersicht

  • Primärkalibrierung von Stoß-Beschleunigungsaufnehmern sowie kompletten Messketten nach ISO 16063-13
CS18P MS
Hopkinson-Stab Kalibriersystem

CS18P MS

  • Primärkalibrierung von Stoß-Beschleunigungsaufnehmern sowie kompletten Messketten nach ISO 16063-13

Produktdetails:

  • Stoßamplituden bis 50.000 m/s²
  • Prüflingsmasse bis 30 Gramm
  • Primärkalibrierung von Stoß- und Beschleunigungsaufnehmern nach ISO 16063-13
  • Primärkalibrierung von Stoßaufnehmer-Bezugsnormalen
  • Vollautomatische Kalibrierung gemäß eigener Spezifikation

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  • Primärkalibrierung von Stoß-Beschleunigungsaufnehmern sowie kompletten Messketten nach ISO 16063-13
CS18P HS
Hopkinson-Stab Kalibriersystem

CS18P HS

  • Primärkalibrierung von Stoß-Beschleunigungsaufnehmern sowie kompletten Messketten nach ISO 16063-13

Produktdetails:

  • Stoßamplituden bis 750.000 m/s2
  • Prüflingsmasse bis 30 Gramm
  • Primärkalibrierung von Stoß- und Beschleunigungsaufnehmern nach ISO 16063-13
  • Primärkalibrierung von Stoßaufnehmer-Bezugsnormalen
  • Vollautomatische Kalibrierung gemäß eigener Spezifikation

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  • Sekundärkalibrierung von Stoß-Beschleunigungsaufnehmern sowie kompletten Messketten nach ISO 16063-22 (Vergleichskalibrierung mit Referenzaufnehmer)
CS18 (V)HS
Hopkinson-Stab Kalibriersystem

CS18 (V)HS

  • Sekundärkalibrierung von Stoß-Beschleunigungsaufnehmern sowie kompletten Messketten nach ISO 16063-22 (Vergleichskalibrierung mit Referenzaufnehmer)

Produktdetails:

  • Hopkinson-Stab Stoßerreger
  • Stoßbeschleunigung sinusartig eine Periode
  • 50.000 m/s² … 2.000.000 m/s²
  • vollautomatisch / halbautomatisch
  • Impulsbreite bis zu 40 µs
  • Kalibrierung von Stoß- und Beschleunigungsaufnehmern nach ISO 16063-22

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  • Sekundär Kalibrierung von Stoßsensoren und Messketten mit sehr hoher Qualität und Leistungsfähigkeit nach ISO 16063-22 (Vergleichskalibrierung)
CS18 LMS
Pneumatisches Stoß-Kalibriersystem

CS18 LMS

  • Sekundär Kalibrierung von Stoßsensoren und Messketten mit sehr hoher Qualität und Leistungsfähigkeit nach ISO 16063-22 (Vergleichskalibrierung)

Produktdetails:

  • Anregung halbsinusförmiger Stoßbeschleunigung
  • 50 m/s² … 100.000 m/s²
  • Vollautomatisch / halbautomatisch
  • Impulsbreite unter 0,1 ms ... 5 ms
  • Kalibrierung von Stoß- und Beschleunigungsaufnehmern nach ISO 16063-22

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  • Sekundärkalibrierung von Stoß-Beschleunigungsaufnehmern sowie kompletten Messketten nach ISO 16063-22
CS18 LS
Stoß-Pendel-Kalibriersystem

CS18 LS

  • Sekundärkalibrierung von Stoß-Beschleunigungsaufnehmern sowie kompletten Messketten nach ISO 16063-22

Produktdetails:

  • Pendel Stoßerreger (manuell)
  • Anregung halbsinusförmiger Stoßbeschleunigung
  • 100 m/s² … 2.000 m/s²
  • manuell bedienbar
  • Impulsbreite 1 ms ... 10 ms
  • Kalibrierung von Stoß- und Beschleunigungsaufnehmern nach ISO 16063-22

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  • Sekundärkalibrierung von Stoß-Beschleunigungsaufnehmern sowie kompletten Messketten nach ISO 16063-22 (Vergleichskalibrierung mit Referenzaufnehmer)
CS18 MS
Hopkinson-Stab Kalibriersystem

CS18 MS

  • Sekundärkalibrierung von Stoß-Beschleunigungsaufnehmern sowie kompletten Messketten nach ISO 16063-22 (Vergleichskalibrierung mit Referenzaufnehmer)

Produktdetails:

  • Hopkinson-Stab mit Piezo-Aktuator (Patent)
  • Signalform einstellbar (Impulsbreite und -dauer unabhägig einstellbar)
  • 200 m/s² … 40.000 m/s²
  • Impulsbreite 40 µs ... 360 µs
  • vollautomatisch / halbautomatisch
  • Kalibrierung von Stoß- und Beschleunigungssensoren nach ISO 16063-22

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Wissenswertes und Informationen

Wissenwertes

Wie finde ich das passende Stoßkalibriersystem?

Stoßkalibriersysteme unterscheiden sich einerseits bezüglich des Amplitudenbereichs der Stoßerreger und andererseits bezüglich der Dauer der Stöße. Beide Parameter müssen zu den technischen Parametern der Prüflinge passen, die kalibriert werden sollen.

 

Stoßamplitude

Ein Ziel von Stoßkalibrierungen ist es meist, die Amplitudenlinearität des Prüflings zu überprüfen. Daher sollte der Stoßerreger den im Datenblatt des Sensors angegebenen Amplitudenbereich weitgehend abdecken. Folgende maximale Stoßamplituden können mit verschiedenen Stoßerregern in etwa erreicht werden

 

  1. Stoßpendel 2 km/s2 (200 gn)
  2. Pneumatischer Stoßerreger 100 km/s2 (10.000 gn)
    (experimentell bis 150 km/s2)
  3. Hopkinson-Stab Erreger 2.000 km/s2 (200.000 gn)
    (experimentell bis 5.000 km/s2oder mehr)

 

Stoßdauer

Neben der Stoßamplitude muss auch die Breite bzw. Dauer der Stöße zu dem jeweiligen Prüfling passen. Bei Crash-Tests in der Automobilindustrie wird z.B. das Signal vieler Sensoren in der Bandbreite bei einigen kHz begrenzt. Einer Grenzfrequenz von 1 kHz entspricht in etwa einem Stoß mit einer Stoßdauer von 1 ms. Für die Kalibrierung sollte hier also ein Stoßerreger verwendet werden, der Stoßdauern von einigen Millisekunden ermöglicht, sonst würde im gedämpften Bereich eine zu geringe Sensorempfindlichkeit ermittlet werden. Bei ungedämpften Sensoren können dagegen durch zu kurze Stöße Resonanzen im Sensorelement angeregt werden, die zu Beschädigungen des Sensors führen. Typische Stoßdauern verschiedener Stoßereger sind

 

  1. Stoßpendel 1 ms ... 8 ms
  2. Pneumatischer Stoßerreger < 0,1 ms ... 5 ms
  3. Hopkinson-Stab Erreger < 40 µs

 

Funktionsprinzip verschiedener Stoßerreger

SPEKTRA stellt eine Reihe verschiedener Stoßerreger her, die sich nach Ihrem Funktionsprinzip grob in zwei Klassen einteilen lassen

 

  1. Hopkinson-Stab Stoßerreger
  2. Hammer-Amboß Stoßerreger

 

 

Hammer-Amboß Erreger

Hierzu zählen das manuell betriebene Stoßpendel SE-210 SP-LS (low shock)und der automatisierte pneumatische Stoßerreger SE-201 PN-LMS (low medium shock). Ein Hammer oder Geschoß wird durch Gravitation bzw. Druckluft beschleunigt und trifft auf einen Amboss an dem der Prüfling und ggf. der Referenz-Sensor befestigt ist. Ein sogenannter Mitigator aus einem elastischen Material an der Berührungsstelle zwischen Hammer und Amboss sorgt für die Impulsformung.

 

Hammer-Amboß-Errger erzeugen einen etwa halbsinusförmigen Beschleunigungspuls von 50…100000 m/s². Die Pulsbreite hängt von Beschleunigung und Mitigator ab und beträgt 0.1 … 5 ms. Referenz ist meist ein Back to Back Beschleunigungssensor.

 

Hopkinson-Stab Stoßerreger

Hierzu zählen der Medium Shock SE-221 HOP_MS mit Piezo-Erreger und die pneumatisch betriebenen High und Very High Shock Systeme SE-221. An einem Ende des Hopkinsonstabs (hier ein Titanstab von 2 m Länge) wird mittels Geschoß oder Piezo-Erreger ein Beschleunigungsimpuls eingespeist. Der Stab formt den Impuls und sorgt u.a. für geringe Querbeschleunigung und Reflexionsfreiheit innerhalb des Betrachtungszeitraums. Am anderen Ende des Stabs ist der Prüfling befestigt. Der Hopkinsonstab erzeugt einen Vollsinuspuls.
Referenz kann sein: Back to Back Beschleunigungssensor, Dehnmesstreifen, Laservibrometer.