Die Stoßkalibriersysteme unterscheiden sich sowohl im Amplitudenbereich als auch im Arbeitsprinzip.
Das Stoß-Pendel erlaubt nur kleine Amplituden bei jedoch relativ großen Stoßbreiten. Es
ist besonders in der Automobilindustrie weit verbreitet.
Die Systeme für mittlere bis hohe Stoßbeschleunigungen basieren dagegen auf dem Prinzip des
Hopkinson-Stabes. Der von einem Piezo-Aktuator angesteuerte Hopkinson-Stab des
CS18 MS (Patent eingereicht) erlaubt eine sehr genaue Steuerung der
Stoßamplitude mit hervorragender Wiederholgenauigkeit. So lassen sich Stoßkalibrierungen und
Untersuchungen der Amplitudenlinearität extrem schnell und komfortabel durchführen. Abgerundet
werden diese Kalibriersysteme durch einen integrierten Signalkonditionierer für piezo-resistive
Sensoren und einem zugehörigen Messprogramm zur Überprüfung der elektrischen Parameter der Sensoren
(Isolationswiderstand, Brückenwiderstand, Drift der Nulllinie).
Alle Stoßkalibriersysteme lassen sich zu kombinierten Stoß- / Schwingungs- kalibriersystemen
aufrüsten.
Vergleichskalibrierung mit Stoßanregung
Kalibriersystem CS18 LS Stoß-Pendel-Kalibriersystem